Deutsche fliegen immer mehr - Spanien bleibt Lieblingsziel
03.03.2006
Wiesbaden (ddp). Der Flugtourismus in Deutschland wächst weiter. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, flogen im vergangenen Jahr 62,1 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ins Ausland. Das waren 4,8 Millionen mehr als 2004, ein Zuwachs von 7,9 Prozent. Dabei werden insbesondere die Regionen am Mittelmeer immer beliebter.
Das bedeutendste Zielland bleibt weiter Spanien mit 10,3 Millionen Passagieren. Das ist ein Plus von 7,2 Prozent. Allein in die Tourismus-Hochburgen der Balearen flogen 4,0 Millionen Passagiere und damit 7,8 Prozent mehr als 2004. Noch deutlicher wuchs der Flugverkehr nach Italien mit einem Plus von 10,3 Prozent auf 4,6 Millionen Gäste.
Unter den außereuropäischen Staaten wurden besonders Kenia und Südafrika beliebter. Nach Kenia reisten mit 100 000 Passagieren 19,5 Prozent mehr Urlauber. Ans Kap und in den Kruger-Nationalpark zog es 400 000 Menschen aus Deutschland, ein Plus von 18,0 Prozent. Von den von der Tsunami-Katastrophe betroffenen Ländern erreichte Thailand mit 500 000 Passagieren noch ein Plus von 1,0 Prozent, während das Aufkommen für Sri Lanka und die Malediven mit jeweils 100 000 Reisenden um 32,1 Prozent beziehungsweise 20,6 Prozent abnahm.
Das beliebteste Reiseziel außerhalb Europas bleiben die USA mit 4,2 Millionen Passagieren und einem Zuwachs von 7,0 Prozent. Allerdings stellen hier neben Flugtouristen Geschäftsreisende einen Großteil der Fluggäste. Das gleiche gilt für China, wohin mit 600 000 knapp 17 Prozent mehr Passagiere flogen und das somit seine Position als wichtigstes Zielland in Asien weiter ausbaute.
ddp.djn/sie/pon
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